Der rasende Fritz

 

Speedskating ist eine rasante Sportart, die hohes technisches Geschick, Ausdauervermögen und Mut verlangt und deshalb bei Jugendlichen sehr beliebt ist.

Wer auf den Flurstraßen und Radwegen entlang der Regensburger Flüsse unterwegs ist, begegnet öfter einem dieser Flitzer und reibt sich dann wohl die Augen, wenn ihm „Fritz“ begegnet.

 

 

„Fritz“ heißt eigentlich Friedrich Peter und passt irgendwie nicht ins Klischee der Inliner: Fritz feiert am 15. Januar seinen 80. Geburtstag. Seine Zeit verbringt er aber nicht „beschaulich im Kreise seiner Familie“, sondern zwei Mal in der Woche heißt es: Auf ins Training. Beim ISC, Regensburgs Inline- und Speedskatingclub, feilt er nach wie vor an Technik und Kondition. Denn auch in diesem Jahr heißt es, sich auf Ausfahrten, Wettkämpfe und Rennen vorzubereiten. Nachdem er im vergangenen September bei den Bayerischen Meisterschaften im Halbmarathon den 2. Platz in der Altersklasse 70 erreichte, möchte er dieses Jahr endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen.fritz

Zahlreiche Legenden ranken sich um dieses Urgestein auf 8 Rollen: Einmal hat er zwei Radler „versenkt“ ( nein, nein: Es ist nichts passiert! ), die zu langsam waren und ihm keinen Platz machen wollten. Als er auf einer kleinen Straße skatete, verwies ihn die Polizei ( unter Androhung eines Bußgeldes ) auf den linken Fahrbahnrand, da Skater laut Straßen-verkehrsordnung als Fußgänger gelten. Auch Stürze und Blessuren blieben natürlich nicht aus, doch selbst ein paar angeknackste Rippen bremsten ihn nicht. Die Vereinskameraden freuen sich besonders auf ein gesundes Ritual: Vor und nach dem Training holt Fritz seine Box und packt Obst und Früchte aus und hat auch für die anderen immer ein paar Vitamine bereit.

Und so freuen sich die ISCler mit ihrem Fritz auf die neue Saison und für viele ist er ein Vorbild. Denn er zeigt uns allen, wie lange man Spaß und Erfolg im Sport haben kann!

 

Alles Gute zum Geburtstag lieber Fritz.

- Zufallsbild
wiesau2017_38.jpg