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Ulmer Einstein Marathon

Datum

Ulmer Einstein Marathon – Startplatz ja oder nein

Für die Regensburger Veronika Blazejewski, Maximilian Bauer und Philipp Brunnthaler ging es am 1. Oktober früh morgens nach Ulm für den Start über die Halbmarathon-Distanz.

Vor Ort angekommen mussten die Kurzentschlossenen jedoch feststellen, dass eine Nachmeldung nicht mehr möglich war. Aufgrund der warmen Temperaturen und dem gut vorhergesagten Wetter, hatten sich viele schon am Vortag vor Ort noch angemeldet und so gab es nicht genügend Zeitmesschips für die Speedskater. 15 Minuten vor dem Start konnten die drei Regensburger zumindest noch Startnummern ergattern und Philipp war es sogar noch möglich einen passenden Zeitmesschip von einem Nicht-Abholer zu erhalten. Mit größter Eile gings zum Auto, um sich für das Rennen fertig zu machen, wobei das Aufwärm-Programm komplett weggelassen werden musste. Noch während des Vorrollens zum Start wurden die Startnummern angebracht. Mit weniger als zwei Minuten Zeit, standen die Regensburger an der Startlinie. Für Veronika war es das dritte Rennen der Saison. 
Philipp und Maximilian konnten trotz ohne Vorbereitung direkt vom Start weg vorne mitmischen und übernahmen direkt auch die Führungsarbeit in dem Spitzenfeld. Nach kurzer Zeit folgten erste Attacken aus dem Fahrerfeld, denen die zwei Speedskater aus Regensburg folgen konnten. Nach einer zweiten Wende bei circa acht Kilometern setzten sich zwei Speedskater ab, die zunächst die Führungsgruppe ziehen ließ. Bei Kilometer 13 hat sich der Abstand zu den zwei Führenden weiter vergrößert, wodurch Philipp beschloss die Lücke zu schließen, da sonst die zwei Sportler das Rennen unter sich ausgemacht hätten. Mit dem Versuch die Lücke zu schließen, wurde das Rennen scharf gemacht, denn nun begann die Verfolgung der Führenden und das Tempo wurde deutlich verschärft. Für Maximilian war diese Tempoverschärfung zu viel, vor allem wegen des Sturzes beim Berlin-Marathon, welcher ihm noch in den Beinen steckte. Philipp konnte bei sämtlichen Tempoverschärfungen entgegenhalten und so mit der Spitzengruppe ins Ziel einfahren. Für ihn bedeutete dies eine weitere Top-Ten Platzierung mit dem 6. Gesamtplatz und zweiten Platz in der Aktivenklasse. Maximilian erreichte mit der zweiten Verfolgergruppe das Ziel und so einen Platz in den Top 20.
Veronika konnte unterdessen das Rennen und die tolle Atmosphäre auf der Strecke genießen. Dank einer guten Gruppe und viel Windschatten konnte sie ihre persönliche Bestleistung auf den 21 Kilometern um mehrere Minuten verbessern und unter den Top 15 das Ziel erreichen.
Für die Sportler aus Regensburg war dies zugleich der letzte Wettkampf der Saison. Nun folgt nach einer kurzen Pause schon die Vorbereitung und Planung für die kommende Saison.

Diese startet in Bayern im Mai mit einem Heimwettkampf in Regensburg.